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Papst Benedikt XVI. - Biografie

Benedikt XVI. (* 16. April 1927 in Marktl am Inn, Bayern) heißt mit bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger. Er war im Zeitraum vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie des Staates Vatikanstadt. Seither ist er offiziell „emeritierter Papst“. Benedikt XVI. war der 265. Papst in der Geschichte der katholischen Kirche.

Lebenslauf:

  • Geboren wurde Joseph Aloisius Ratzinger am 16. April 1927 in Marktl am Inn.
  • In den Jahren 1946 bis 1951 studierte er Philosophie und Theologie in Freising und München.
  • Am 29. Juni 1951 wurde er in Freising, zum katholischen Priester geweiht und vom Bischof als Aushilfspriester in München-Moosach (Pfarrei St. Martin) eingesetzt.
  • Anschließend war er von 1951 bis 1952 Kaplan in München-Bogenhausen (Pfarrei Hl. Blut).
  • Von 1952 bis 1954 lehrte er als Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising.
  • In den Jahren 1954 bis 1957 war Ratzinger Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising.
  • Im Jahr 1957 erfolgte die Habilitation an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie mit einer Untersuchung über Bonaventura.
  • Anschließend wurde er 1958 zum außerordentlichen Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an die Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising berufen.
  • Im Jahr 1959 folgte der Ruf als Ordinarius für Fundamentaltheologie an die Universität Bonn.
  • Von 1962 bis 1965 war Ratzinger unter Kardinal Frings (Erzbischof von Köln) offizieller Konzilstheologe (Peritus) auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
  • 1963 ereilte ihn der Ruf als Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an die Universität Münster.
  • Ab 1966 war er Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen.
  • Dann folgte er 1969 dem Ruf als Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an die Universität Regensburg, wo er bis zu seiner Ernennung zum Bischof lehrte.
  • Im Jahr 1977 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von München und Freising ernannt, gefolgt von der Ernennung zum Kardinal am 27. Juni 1977.
  • Schließlich wurde er am 25. November 1981 durch Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom ernannt sowie zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission.
  • In den Jahren von 1986 bis 1992 war Ratzinger zudem Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des „Katechismus der Katholischen Kirche“.
  • Mit dem Konsistorium vom 5. April 1993 wurde er zum Kardinalbischof der suburbikarischen Diözese Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II. ernannt.
  • Am 9. November 1998 erfolgte die Bestätigung der Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums durch Papst Johannes Paul II.
  • Im Jahr 2002 wurde er zum Dekan des Kardinalskollegiums gewählt.
  • Am 19. April 2005 wurde Jospeh Ratinger im Konklave zum Papst gewählt und trägt fortan den Namen Benedikt XVI. Er war der erste deutsche Papst seit über 400 Jahren.
  • Aus Altersgründen trat er am 28. Februar 2013 von seinem Amt als Papst zurück und lebt zurückgezogen Klausurkloster Mater Ecclesiae im Vatikan.

Seine Deutschlandreisen im Überblick:

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